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Bilder fürs Web optimieren: PNG

Bilder fürs Web zu optimieren ist von großer Bedeutung, um die Ladezeit der eigenen Website zu verkürzen. Je schneller sich eine Website lädt, desto besser wird dies von Google bei den Rankingfaktoren der Suchergebnisse bewertet. In unserer 3-teiligen Serie möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie Ihre Bilder gut fürs Web vorbereiten. Unser zweiter Teil beleuchtet den sinnvollen Einsatz des PNG-Formats.

Bilder bieten für Website-Besucher einen schnellen Einstieg. Wenn Sie große und ansprechende Bilder verwenden, die in einem guten thematischen Zusammenhang mit Ihrer Webseite stehen, können diese eine ungeheure Sogwirkung entfalten. Da wir alle neugierige Wesen sind, kann man sich dieser Wirkung kaum entziehen. Eine gute technische Vorbereitung der Bilder hinter den Kulissen sorgt nicht nur für eine hochwertige und attraktive Bildwirkung, sondern gleichzeitig für eine zügige Ladezeit.

Bilder fürs Web optimieren: PNG

Das Format PNG (engl. “Portable Network Graphics”, ausgesprochen: Ping) ist moderner als das JPEG-Format, wird im Web insgesamt jedoch seltener benutzt. Es wurde als Grafikformat für Rastergrafiken mit verlustfreier Kompression entwickelt und sollte das ältere GIF-Format ersetzen. Tatsächlich erreicht das Format eine bessere Kompressionsrate als GIF. Das bedeutet, dass die Dateien bei der Speicherung kleiner sind und damit schneller geladen werden können.

Es werden beim PNG-Format verschiedene Möglichkeiten der Speicherung angeboten: als PNG-8 und PNG-24. Bei PNG-8 werden 256 Farben unterstützt. Farbflächen werden auf effiziente Weise komprimiert, Details an den Bildkanten bleiben erhalten. Dies kommt einer relativ scharfen Darstellung von Strichgrafiken, Logos oder Text zu Gute. Anders als beim GIF-Format lassen sich animierte Grafiken jedoch nicht darstellen.

Das Format PNG-24 stellt 16,7 Millionen Farben dar und unterstützt 8-Bit-Transparenz. Damit wird die Datei bei der Speicherung jedoch fast immer größer als ein entsprechendes JPEG. Somit ist bei einem Foto im Normalfall das Format JPEG für den Einsatz im Web geeigneter.

Wo macht der Einsatz des PNG-Formats Sinn?

Der größte Vorteil des PNG-Formats: Die Bilddatei wird verlustfrei komprimiert. Es gehen also keine Bildinformationen verloren. Damit einher geht auf der anderen Seite auch eine höhere Dateigröße als beim JPEG. Also sollte der Einsatz gut überlegt sein, wenn man seine Bilder fürs Web optimieren will.

Ideal bei Logos, ClipArts oder wenig Text

Wie bereits erwähnt, ermöglicht es das PNG-Format, Farben transparent darzustellen. Zusammen mit der Eigenschaft, Kanten von Text und Bildern glätten zu können, bietet das einige Vorteile, wenn Logos auf einer Website platziert werden sollen. Beim JPEG muss in einem solchen Fall die Hintergrundfarbe mühsam an die Farbe der Website angepasst werden. Ändert man die Hintergrundfarbe der Website, kann man wieder von vorne anfangen.

Durch die Möglichkeit, den Hintergrund beim PNG transparent darzustellen, lässt sich ein Logo leicht in ein bestehendes Website-Design integrieren.

Darüber hinaus eignet sich das PNG-Format sehr gut bei Bildern mit wenigen, einheitlichen Farben. Es ist auch das Format der Wahl bei Bildern mit Linien  – wie ClipArts oder Bildern mit wenig Text.

Mit allen neueren Browsern kompatibel

Alle modernen Browser (Firefox, Internet-Explorer, Chrome, Safari, Opera) unterstützen das PNG-Format. Der Internet-Explorer in der Version 6 und älter hat jedoch Probleme, die Dateien bei der Nutzung des Alphakanals. Allerdings ist die Verbreitung dieser älteren Browser mittlerweile nur noch sehr gering.

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