Was versteht man unter Usability?

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Der Begriff Usability stammt aus dem Englischen (the ability – die Fähigkeit in Verbindung mit to use – etwas verwenden, benutzen ) und beschreibt die Fähigkeit, Internetseiten zu benutzen. Die Kernfrage, die dahinter steht, lautet: Wie hoch ist der Grad an Qualität, in welchem ein User die Interaktion mit der Website erlebt? Dabei soll der Nutzer seine Ziele effizient, effektiv und zufriedenstellend erreichen.

Faktoren, die bestimmen, wie effizient, effektiv und zufriedenstellend der User seine Ziele erreicht, sind etwa

  • Subjektes Empfinden der Gestaltung
  • Ladezeit einer Website
  • Klarheit der Navigationsstruktur
  • Darstellung der Inhalte
  • Fehlerrate der Bedienung
  • Anzahl der Klicks bis zum Ziel

Oft kommt die Usability dem User nur dann ins Bewusstsein, wenn etwas NICHT funktioniert. Sobald alles funktioniert, wird die Usability nicht wahrgenommen.

Die Bedienung einer Internetseite durch den Nutzer soll

  • Effizient sein: Wie lange benötige ich, bis ich meine ursprüngliches Informationsziel auf der Website erreiche? Je schneller die Seite lädt und je klarer die Navigationsstruktur ist, desto eher kann ich dieses Ziel erreichen.
  • Eine subjektive Zufriedenheit entstehen lassen: Wie fühle ich mich beim Benutzen der Website? Gibt es zum Beispiel Links, die nicht funktionieren und die dann zu einem Frustrationserlebnis führen, das mich ärgerlich macht?
  • Dem Informationsbedürfnis entsprechen: Bin ich tatsächlich auf der Suche nach Informationen, sollte dieses Bedürfnis schnell und gut erfüllt werden. Unnötige Spielereien in Form von Animationen werden dann oft als störend empfunden.

Steve Krug hat eines der Standardwerke zum Thema Usability geschrieben. Der Titel lautet: „Don’t make me think!“ Seiner Ansicht nach ist es eines der primären Ziele, dass der Nutzer bei der Bedienung der Website nicht anfangen muss zu grübeln.

Sobald die Bedienbarkeit einer Website nicht nachvollziehbar ist oder Fehler aufweist, bricht man die Benutzung ab und kehrt in den meisten Fällen auch nicht mehr wieder. Das sind Nutzungserlebnisse, die sich kein Websitebetreiber wünscht.

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