WordPress-Plugins

So werden WordPress-Plugins gefährlich

Mittlerweile gibt es über 30.000 Plugins auf der offiziellen Seite von WordPress. Mit Ihnen kann eine fast unüberschaubare Zahl von Funktionserweiterungen realisieren. Doch solche Plugins können auch gefährlich werden.

Viele Plugins werden umsonst angeboten. Andere sind nur in der Grundversion kostenlos, bei erweitertem Funktionsumfang wird dann (meistens ein geringer) Betrag fällig. Das ist aus unserer Sicht völlig legitim, denn immer wird in die Entwicklung von Plugins und in die ständige Aktualisierung eine Menge Zeit investiert.

Gefährliche Plugins aus dubiosen Quellen

Nun gibt es auch manch einen Betreiber einer Website auf Basis von WordPress, dem diese Kosten dennoch zu hoch erscheinen. Sie machen sich auf die Suche nach Premium-Plugins aus dubiosen Quellen, bei denen man solche Software „kostenlos“ downloaden kann.

Diese Quellen sind aus unserer Sicht sehr mit Vorsicht zu genießen und wir können nur davor warnen. Denn nichts im Leben ist umsonst. Man sollte sich einmal die Frage stellen, welche Vorteile ein Betreiber eines solchen illegalen Software-Downloadportals davon haben könnte. Fast immer wird versucht, auf die ein oder andere Art und Weise damit Geld zu verdienen. Am gängigsten ist die Variante, dass einfach die Software mit kleinen Hacks angereichert wird. So kann man sich Zugang auf den Rechner des Nutzers verschaffen, Passwörter abgreifen, Spams versenden … Die Möglichkeiten hier sind vielfältig, dürften aber keinem Webseiten-Betreiber gefallen – wenn man nur davon wüsste. Denn häufig bekommt man davon gar nichts mit, dass die eigene Website fleißig Spams versendet oder zu anderen Dingen missbraucht wird.

Gefahr einer Rückstufung im Ranking

Vielleicht bemerkt man die Manipulation erst dann, wenn Google einem schmerzlich im Ranking abstraft, weil sie die Website als gefährlich einstufen. Wenn immer mehr an der eigenen Website nicht mehr funktioniert. Wenn in den Verzeichnissen von WordPress seltsame Ordner auftauchen, die man noch nie vorher bemerkt hatte. Oder wenn die eigene Seite komplett ausfällt und man sich Experten suchen muss, die den Schaden hoffentlich noch einmal beheben können.

Daher sollte man auf der sicheren Seite – und vor allem: fair – bleiben und die Entwickler von Software für eine großartige Funktionserweiterung auch entlohnen. Nur so kommt man mittel- und langfristig mit der eigenen Website weiter.

Fazit:

Verwenden Sie bitte immer Original-WordPress-Plugins (zu beziehen über das Verzeichnis von WordPress oder auf der Website der Entwickler selbst). Damit wenden Sie Schaden von sich und von anderen ab.

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