Content-Marketing 2017 mit der inspiras webagentur

Content-Marketing 2017: Trends, Veränderungen, Prinzipien

Für die einen ist es der Schlüssel zum Erfolg, für die anderen ein inhaltsleerer Begriff: das Content-Marketing. Dabei besagt der Begriff zunächst nichts anderes, als dass mit Inhalten Marketing betrieben wird. Klingt banal, denn wie bitteschön sollte ein inhaltsloses Marketing aussehen?

Wenn aber 2017 vom Content-Marketing die Rede ist, dann werden Begriffe wie „Relevanz“ und „Qualität“ durchgängig mitgedacht. Und genau dadurch unterscheidet sich der aktuelle Begriff des Content-Marketings von seinen Vorgängern.

Was unterscheidet das Content-Marketing 2017 von früheren Formen?

Könnte man im Web blättern wie in einem Jahrbuch, ließe sich feststellen, welch rasante Entwicklung Content und Content-Marketing durchlaufen haben. Denn sobald Unternehmen und Marketingagenturen einst das Web für sich entdeckt hatten, breitete sich die Unsitte aus, die eigene Website oder andere Vertriebskanäle mit bedeutungslosem oder redundantem Content zu überschwemmen, der nur einen Zweck verfolgte: Besucher in möglichst hoher Zahl anzulocken.

Doch schon bald wurde klar: Weder Suchmaschinenbetreiber noch User mögen es, wenn man sie mit leeren Texten und blinkendem Unfug abspeist. Nutzer wollen spannende oder tiefgründige Informationen, kluges und witziges Entertainment, hilfreiche Ratschläge, Tipps oder Antworten. Und auch den Unternehmen selbst bringt es wenig, wenn sie Besucher in großer Zahl anlocken, deren Interessen die Website, der Blog oder der Social-Media-Kanal letztlich nicht bedienen kann.

Vom Prozess des Umdenkens zu ausgereiften Formen des Content-Marketings

Der Unmut der User, die Ineffektivität eines sinnbefreiten Content-Angebots und die Anpassung der Algorithmen von Suchmaschinenanbietern wie Google führten schließlich zu einem Umdenken im Content-Marketing. 2017 gilt daher in besonderer Weise: Unternehmen, die etwas auf sich und ihre Außendarstellung halten, bieten ihren Besuchern Content an, als dessen wesentliche Merkmale Relevanz und Qualität gelten. Dabei dienen die Inhalte in erster Linie nicht der Unternehmens- oder Produktpräsentation. Stattdessen gehen sie auf Kundeninteressen ein, die mit den Produkten oder Dienstleistungen eines Unternehmens in Verbindung stehen.

Voraussetzungen für erfolgreiches Content-Marketing 2017

Content-Marketing 2017 setzt damit auf eine reife Form der Kommunikation, die den Kontakt zum Kunden sucht und seine Interessen in den Vordergrund stellt. Der eigentliche Nutzen für Ihr Unternehmen ergibt sich daraus, dass Ihre Inhalte zugleich Ihre Relevanz innerhalb einer Branche und die Qualität Ihrer Leistungen oder Produkte spiegeln. Die Voraussetzung ist daher, dass Sie

  • Inhalte auswählen, die für Ihre Kunden oder Ihre Community einen Mehrwert bieten – informativ oder unterhaltsam und gern auch auf unterhaltsame Weise informativ;
  • Ihre Inhalte angemessen präsentieren und abwechslungsreich darstellen;
  • die besten Vertriebskanäle auswählen, damit Interessenten nicht nur zufällig auf Ihre Inhalte stoßen.

Vermitteln Sie Sachkenntnis und Qualität über Ihren Content

Wenn wir sagen, dass Content-Marketing nicht Ihr Unternehmen in den Vordergrund stellt, sondern die Anliegen Ihrer Kunden und Interessenten, bedeutet das natürlich nicht, dass Sie als Anwaltskanzlei oder Arztpraxis nun Kosmetik-Tipps geben sollen.

Selbstverständlich werden Sie Themen auswählen, die im nahen oder weiteren Sinne mit Ihrem Metier, Ihrer Branche verwandt sind. So bietet der Baumarkt beispielsweise Do-it-Yourself-Anleitungen, der Anwalt veröffentlicht Beiträge über sein Spezialgebiet, der Zahnarzt vermittelt Kenntnisse über verschiedene Behandlungsmethoden und dergleichen mehr.

Geben Sie Ihrem Content Ihr Ja-Wort!

Damit Nutzer tatsächlich den Mehrwert und nicht allein eine Marketing-Strategie wahrnehmen, beachten Sie beim Content-Marketing die folgenden drei Grundregeln:

  1. Content ist keine Werbung im herkömmlichen Sinn. Denken Sie nutzer- und nicht unternehmensbezogen, erläutern Sie die Qualität und Kompetenz Ihres Unternehmens nicht explizit, sondern lassen Sie diese über Ihre Inhalte sichtbar werden.
  2. Eine Content-Strategie entsteht nicht im Hauruck-Verfahren. Finden Sie heraus, was Ihre Kunden/Klientel wirklich interessiert und setzen Sie sich mit verschiedenen Darstellungsmethoden sowie Online-Vertriebskanälen auseinander.
  3. Wenn Sie Texte, Bilder, Videos und Grafiken nicht selbst erstellen – kaufen Sie Content nicht, weil er billig ist, sondern weil er gut ist und genau zu Ihnen und Ihrem Unternehmensimage passt.

Die beste Content-Marketing-Strategie verfolgen Sie, wenn Sie sich eines verdeutlichen: Mit dem Content verhält es sich wie mit der Liebe. Je mehr man sie teilt, desto größer und bedeutsamer wird sie. Oder anders gesagt: Content ist zum Verlinken da. Betrachten Sie Ihre Beiträge aus der Perspektive eines Interessenten und fragen Sie sich: Würde ich diesen Inhalt mit anderen teilen wollen? Nur wenn Sie darauf mit einem eindeutigen Ja antworten können, sind Sie auf dem richtigen Weg.

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